Erdbeben in Marokko am 8. September 2023: Meine persönlichen Erfahrungen vor Ort

Nach dem Erdbeben
Essen wird verteilt für die Erdbebenopfer im Atlas, Marokko

Das Erdbeben in Marokko und die Ereignisse der letzten Tage hier in Marrakesch haben mich zum Nachdenken gebracht über Bedürfnisse, Glück und Reichtum in unserer Welt.

Ab wann ist man reich?
Was ist Reichtum?
Ab wann reicht dir dein Reichtum?

Nachdem ich zwei Tage auf Kartons und Decken im Freien auf der Straße in Marrakesch verbracht habe, habe ich mich dort solidarisch mit all den Menschen hier gefühlt und glücklich! Wir hatten uns. Wir hatten alles, was Glück bedeutet. Und doch fühlt es sich an wie ein Ausflug in eine unwirkliche Welt. In ein paar Monaten werde ich wieder in mein wunderschönes Zuhause nach Deutschland zurückgehen und diese Erlebnisse werden Vergangenheit sein. Jedoch unvergesslich in meinem Herzen eingebrannt sein. Viele werden weiter die Nächte im Freien verbringen und ein Leben am Existenzminimum leben.

Zwei Tage nach dem Erdbeben: Die Überlebenskunst der Marokkaner

Heute ist der zweite Tag vorbei seit dem Erdbeben am 8. September 2023 in Marrakesch. Die dritte Nacht bricht an. Zwei Nächte draußen schlafen liegen hinter uns. Meine zwei marokkanischen Freunde und ich haben, wie viele andere Menschen, die Nacht wiederholt nicht in ihren Häusern verbracht. 
Überall schlafen sie, auf Verkehrsinseln, am Straßenrand und auf freien Plätzen.

Die letzte Nacht war feucht und kalt. Wir hatten dieses Mal keine Kartons gefunden, die uns vor der kalten Erde schützen. Diese Kartons sind wie Isomatten. Sie wärmen total. Als wir heute Morgen total gerädert und müde in unsere Wohnung liefen, fielen wir erschöpft und gerädert ins Bett. Wir schliefen fast den ganzen Tag. 

Der Moment, als die Erde bebte

Es ist schon erstaunlich, wie man erstmal reagiert, wenn das Haus bebt.
Wie angewurzelt blieb ich stehen. Dann packte ich meinen Pass, mein Geld und meinen Laptop ein. Ich war ganz ruhig. Erst als alle Lichter ausgingen und Hamid mich bei der Hand nahm und wir die Treppen herunterrannten, realisierte ich, was das gerade war:
Ein Erdbeben! 30 Sekunden lang wackelte das 6-stöckige Mehrfamilienhaus. Die ganze Straße war voller Menschen.

Alle Lichter von den Häusern waren aus.

Maddo rief Hamid und mir zu: renn!! Los rennt!

Rückblick:
Jetzt saßen wir, wie viele anderen Menschen auf der Straße auf Kartons und warteten. Es hieß, dass es weitere Beben in der Nacht geben soll. Alle Häuser waren dunkel. Die Straßen mit Autos verstopft.
Wir hatten Glück. Wir sind in der Neustadt. Die Medina, die Altstadt, hat einiges an Fassade verloren. Wir saßen auf einem Stück Rasen am Straßenrand. Mit vielen anderen. Plötzlich wurden alle Menschen hier weggejagt. Der Rasen sollte gegossen werden. WAS?? Ein Vorarbeiter befahl im harschen Ton dem anderen Arbeiter seinen Job zu erledigen! Dazu müssen die Leute weg!

Die Fassade muss stimmen?!

Bald findet das große Jahrestreffen 2023 der Weltbankgruppe und des IWF hier in der Stadt Marrakesch statt. Die Arbeit muss weiter gehen. Mit eingezogenem Kopf folgt der Mann dem Befehl seines Vorarbeiters und bittet die Leute vom Rasen runterzugehen und sich auf dem Gehweg auszubreiten. Eine unbedeutende kleine Geschichte, eine Beobachtung. Und doch erzählt sie viel.

Wir schauen inzwischen erschütternde Bilder und Videos von der Medina an, wo viel zerstört wurde und Menschen in Panik durch die Straßen rennen.

Von einem Moment zum anderen kann sich alles ändern. Von jetzt auf nachher sind andere Dinge wichtig.
Doch Menschen helfen sich hier gegenseitig. Das zu sehen, ist wiederum schön.

Gegensätze. Zwei Seiten der Medaille und das Leben geht weiter

Gegen Abend folgten wir einer Einladung nach Gueliz, einem modernen wunderschönen Stadtteil in Marakesch. Wir trafen dort drei Freunde. Mein Wunsch, hier mal auszugehen, hatte sich, bevor ich am 2. September meine Reise nach Marokko angetreten bin, von ganz alleine erfüllt.

Irgendwie krass. So gegensätzlich ist dieser Stadtteil gegenüber der Medina. Sehr europäisch. Südeuropäisch. Mondän. Ich genieße das Ambiente und die Gesellschaft sehr!

Einer der Freunde spricht hervorragendes, einwandfreies englisch. Er lebt mit seiner englischen Frau in London.  Die Gespräche sind sehr interessant und ich lerne neues kennen. Morgens noch draußen geschlafen und heute in dieser so unglaublich schönen schicken Bar. Wir genießen es und trinken Bier.

Auf dem Weg dahin sehe ich aus dem Auto heraus, wie sich Menschen mit ihren Familien wieder auf Straßen und Plätze einrichten. 
Manche kochen sogar.

Nach dem abwechslungsreichen Abstecher in die Bar nach Gueliz, ging es kurz vor Mitternacht weiter. Wir fuhren zu einem weiteren Freund, der für uns gekocht hatte. Ein überaus köstliches Gericht! Wieder mit viel Brot. (Ich brauche dringend eine Brotpause! 😂). Danach ging es wieder nach Hause. Der nächste Freund kam zu Besuch. Es ist mittlerweile 2 Uhr morgens.

Hier in Marokko ist dies in der Sommerzeit normal, die Nacht zum Tag zu machen. Fast so wie in der Ramadan-Zeit.
Ich passe mich an. Was anderes macht keinen Sinn. Es tut gut aus der Routine geworfen zu werden.

Ich frage mich, ob man sich denn angesichts des Elends so vieler, amüsieren darf?
Wie lachen viel. Gleichzeitig reflektieren wir unsere Gefühle des Geschehens.
Da ist Empathie, Mitgefühl und Situationskomik gleichzeitig.
Einer erzählte, dass er ganz allein zuhause war und auch erst nicht begriff was das Rumpeln bedeudet.
Er überlegte sich was er anziehen soll. Im Nachhinein ist dieser Gedanke so absurd, aber wenn man mit einem Erbeben noch nie konfrontiert war in seinem Leben, woher soll man das wissen?

Morgen wollen wir Geld in die Hand nehmen und Essen kaufen für die, die sehr davon betroffen sind. Jeder will helfen. Ich auch. Ich bin froh, dass es etwas gibt, was ich für die Menschen tun kann.
Auf der anderen Seite in Europa fragen mich Menschen, wie sie helfen Können. Sie schicken uns Geld, damit wir mehr Hilfe leisten können. Das ist so schön!

Fast ein jeder, der ein Auto hat, kauft essen und bringt es den Menschen, die so sehr von der Not betroffen sind.

Morgen ist ein neuer Tag. Ich freue mich darauf. Es ist eine andere Art der Freude. Eine, die ich seither nicht kenne.
Eine, die sich daraus nährt, für andere was tun zu dürfen.

Ich habe mir nicht einmal die Frage gestellt auszureisen angesichts der Situation. Mein ursprünglicher Plan war es, den Norden von Marokko zu erkunden. Stattdessen fahre ich demnächst in das Wüstendorf Mhamid, welches ich seit 12 Jahren kenne. Wohl für länger. Aber wer weiß? in Marokko sind Pläne Ideen.

Ich möchte hier bei den Menschen bleiben, die mir viel bedeuten.
Wie immer erfahre ich hier, wie die Pläne sich ändern. Andauernd. Deshalb mache ich keine mehr!
Alles kommt, wie es kommen soll. Das ist Leben. Das ist etwas, was wir von den Menschen in diesem Land lernen können:
sich den Umständen jederzeit anzupassen. Alles andere macht einfach keinen Sinn!

Sich gegenseitig zu helfen liegt im Blut der Menschen hier

Wir fahren in ein großes Kaufhaus außerhalb der Stadt. Was ich hierbei erlebe, berührt mich sehr! Alle Menschen in diesem Kaufhaus kaufen für die Katastrophenopfer im sehr zerstörten Atlasgebiet ein. Die PKWs sind voll beladen und die Straße in den Atlas ist vollgestopft mit Autos, die wie in einer Karawane zu den Menschen in Not fahren und den beschwerlichen Weg in das Atlas-Gebirge aufnehmen.
Wir fahren 5 Stunden hin und 5 Stunden zurück. Zuvor haben wir uns an einer privat organisierten Sammelstelle eingefunden, um herauszufinden, welche Dörfer noch keine Hilfe erhalten haben. Manche kommen hier auch her, um ihre gekauften Sachen abzugeben. Mit dem Wissen, dass sie dieser Organisation vertrauen können.
Wir essen erst noch was, um dann gestärkt weiterzufahren.
Also wer kein Fleisch essen kann und mag, der hat Pech. Es gibt nur Fleisch und Brot!

Nach ewigen Kurven und kaputten Straßen kommen wir spät in der Nacht mit zwei vollgeladenen Autos an.
Wir warten auf einem leeren Platz in der Dorfmitte. Nach kurzer Zeit füllt sich der Platz. Wir sind die ersten, die Lebensmittel vorbeibringen. Es sind nur Männer vor Ort. Ich bleibe im Auto sitzen und beobachte das Geschehen.

Du wünschst dir ein Dach über dem Kopf

Die Frage ist: Wann passt das Dach?
Die Ereignisse der letzten Tage hier in Marrakesch haben mich zum Nachdenken gebracht über Bedürfnisse, Glück und Reichtum in unserer Welt.

Ab wann ist man reich?
Was ist Reichtum?
Ab wann reicht dir dein Reichtum?

Ich schaue auf verschissene Wände von Tauben. Nach oben ist mein Blick auf ein Stück Himmel.
Für manche wäre das als Absteige deklariert.
Für mich ist es ein Stück Himmel auf Erden.
Ich habe alles was für mich Reichtum ausmacht. Ein Dach über dem Kopf, eine heisse Dusche, liebe fürsorgliche Menschen um mich herum, die mir die beste Hausmannskost servieren und obwohl ich die Sprache nicht verstehe, unser gemeinsames Lachen, Hand und Fuß Verständigung und Übersetzungen von englisch sprechenden Freunden, reichen mir um zu verstehen. 
Aber Übersetzung braucht es wenig. Wir sind so sehr mit unseren Herzen verbunden und die Augen und die vielen Umarmungen sprechen ihre Sprache.

Das bleibt, wenn man nicht verbal kommunizieren kann: DAS HERZ ♥️ 

Ich lerne durch den Mann hier an meiner Seite, immer mehr ungewöhnliche Menschen kennen und erlebe ein Marokko außerhalb der touristischen Norm und lerne:

WIR SIND ALLE GLEICH !!!

Nach den Nächten im Freien auf der Straße in Marrakesch, habe ich mich dort solidarisch mit all den Menschen gefühlt und glücklich. Wir hatten uns. Wir hatten alles, was Glück bedeutet . Und doch fühlt es sich an wie ein Ausflug in eine unwirkliche Welt. In ein paar Monaten werde ich wieder in mein wunderschönes Zuhause nach Deutschland zurückgehen und diese Erlebnisse werden Vergangenheit sein. Jedoch unvergesslich in meinem Herzen eingebrannt sein. 
Viele werden weiter die Nächte im Freien verbringen und ein Leben am Existenzminimum leben.

🙃 Ich kenne Zeiten, wo ich trotz der überfüllenden Schönheit um mich herum, mich leer fühlte. 
Sich reich zu fühlen ist ein innerer Zustand.

Ich könnte mir die geilste Unterkunft hier mieten und ich würde dies mit Sicherheit total genießen. 
Und doch wohne ich in einem Viertel in der Neustadt, wo das echte Leben stattfindet.
Meine Umgebung habe ich lieb gewonnen. Und ich liebe es hier, meinen Morgen-Café gegenüber der Haustür zu trinken,
einzukaufen und mich ein Stück weit zuhause zu fühlen.

Salam aleikum! 

Werte-Bewusstsein

Mit dem Leben davon gekommen zu sein. Das Glück gehabt zu haben, nicht zu den Menschen zu gehören, denen das Leben früher abhanden gekommen ist, lässt mich viel nachdenken über Werte.

Ich liebe Schönheit, Ästhetik, tolle Badewannen und schmückende Kleidung. Doch zu wissen, dass dies nicht das Glück meiner Welt ausmacht, macht mich frei. Die Freiheit mich in der einen wie in der anderen Welt zuhause zu fühlen, erfüllt mich. Dies ist meine Freiheit. Nicht mehr zu brauchen und doch zu nehmen, wenn ich Lust darauf habe, ist mein persönlicher Luxus. 

Viele hier haben nicht die Wahl mit dem Leben so zu spielen und sich zu nehmen was man braucht.

My way of life.
Immer wieder bin ich absichtlich mit weniger unterwegs. Früher in Indien, heute in Marokko.
Die Kleinigkeiten der Freude bewusst wahrzunehmen und zu schätzen, löst in mir Fülle, Lebendigkeit und Abenteuer aus.

Eine 1000 € Handtasche ist nett zu haben. Doch mal ehrlich, wie lange wirst du dich daran erfreuen?
Wie lange wird deine Eroberung dir Fülle geben?

Und was kommt dann? 

Und dann? Und dann?

Ab wann bist du erfüllt?

Der Mann, der seinen Lamborgini mit einem VW Bus tauschte

Ich habe mal einen alten, sehr rüstigen Mann in Hollywood vor 30 Jahren kennengelernt.
Wir sind mit dem VW Bus von LA nach New México gefahren. Dort beschäftigte er 3 Frauen, die Hängematten knüpften.
Er erzählte mir von seinem alten Leben in Hollywood:
Er badete in Champagner, hatte Partys ohne Ende, Frauen, Geld im Überfluss. Er war steinreich. 

Doch fühlte er sich irgendwann so leer.

Er sagte mir, dass wenn das Glück eines neu gekauften Lamborgini in rot ihn nur noch eine Stunde glücklich machen kann, begann er sich Fragen über das Leben zu stellen. Er merkte dass die „Kiks“ von mehr und größer, ihm zu langweilig wurden. Er entschied sich für ein neues Leben. Er überließ fast alles seiner Frau, ließ sich scheiden und ließ sich in New Mexico nieder. Dort lebte er fortan.

Er war mein zweiter spiritueller Lehrer. Das wusste ich erst später. Zu diesem Zeitpunkt lebte ich in New York und war ich in Los Angeles bei einem Bekannten zu Besuch. Schlief im Wasserbett, trank Champagner auf der Terasse im Whirlpool, heitzte mit dem Motorrad auf dem Rücksitz eines superreichen Models an der Küste entlang und schaute mir mit ihm Villen in Malibu an und ging in Spielcasinos.

Hört sich geil an? War es auch! Aber weißt du so richtig geil sind Herzverbindungen.

Gestern war ich auf einer Farm, 30 Minuten in einem Dorf bei Marrakesch. Dort lebte ein Mann mit seiner Freundin auf 3 qm. Sein Garten und sein Haus war aus Müll gebaut. Alte Reifen waren aufgeschnitten und wurden als Blumentöpfe benutzt. Die Bank in seinem Haus war aus Flaschen gebaut. Überall waren Pflanzen gesetzt.

Ich musste heute an Bob denken. 
Daran, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein.
An seine Wahl, dahin zu gehen, wohin andere heute sehnlichst hinstreben.Vielleicht ist es die Normalität
der Menschen, dass man immer das möchte, was man nicht hat?

Bob, so hieß er, war einer der glücklichsten Menschen, die ich kennenlernen durfte.
Seine Entscheidung und seinen Mut zu einem Leben, den man als Abstieg bezeichnen würde, hat mich fasziniert.

Es ist nicht so, dass ich Erfolg und Geld verneine! Im Gegenteil. Es macht mir Spaß, mich auch darin herauszufordern.
Ich sehe es als Spiel. Und ich sehe Geld als wunderbare Möglichkeit.

Das Leben wird mir nach diesen Ereignissen hier, kostbarer denn je vorkommen. Denn gekostet habe ich diese Gefühle von Demut, Dankbarkeit, die Freude sich zu haben, anderen in ihrer Not zu helfen, Liebe teilen, und das alles andere bullshit ist!
Danke für diese reiche Erfahrung!
Und danke für diese Menschen, die ich hier alle kennenlernen darf!

Ihr denkt, ihr braucht Europa?
Nein, Europa braucht euch!!

Meine Unterkunft fühlt sich mittlerweile wie mein Zuhause an:

Mein Fazit

Marokko zeigt mir immer wieder wie Herzverbindungen funktionieren und wie man sich intuitiv führen läßt.
Nicht alles was ich hier seit 2012 je erlebt habe, war rosarot!
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich hier durch starke lebensverändernde, transformierende Prozesse durchgegangen bin.
Die waren so nötig, um meiner Intuition vertrauen zu lernen und mich und mein Herz nie mehr zu verraten.
Es ist oft so im Leben: Die Veränderung passiert erst, wenn wir an unserem persönlich tiefsten Punkt im Leben wiederfinden.
Heute ich sagen: Da bin ich durch!
Ich höre auf mein Herz, folge meinen Impulsen, vertraue meiner Intuition und stelle dies nicht mehr infrage!
Seither begegnen mir wunderbare Menschen und Situationen.
Denn meine Energie ist eine komplett andere geworden.
Innen wie außen. Oben wie unten.

Diese Ereignisse hier haben mich zu besonderen Menschen hingeführt.
Sie haben mir mit ihrer Art gezeigt, wie man mit wenig und mit viel Geld leben kann und vor allem, was im Leben wirklich zählt:

Ein Dach über dem Kopf, ein Herz und Verbindung!

Danke Marokko!

Du möchtest mit mir Maroko kennenlernen?

Ich biete mit meinem Team in die Sahara Wüstenreisen an
und begleite Frauen mit all meinen Erfahrungen
in ihre Weiblichkeit zu ihrer Urkraft.

Informationen dazu:
Sehnsucht nach Ursprung – Wüstenreisen

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen, deiner Gedanken und Gefühle. Ich habe eine Freundin, die einmal im Jahr in Paris für zwei Nächte mit den Obdachlosen auf der Straße schläft. Du fragst : welche Bedeutung ein Dach über dem Kopf hat? Alles und doch auch Nichts, wenn man sich einsam fühlt, vlt gibt es noch weniger, gar nichts mehr zu fühlen, da man sonst gar nicht mehr weiterleben kann.
    Ich bin dankbar, sehr sehr dankbar und ich will keinen Tag verplempern und trotzdem passiert es.
    Es gibt unglaublich viel Leid auf der Welt. Zum Nicht mehr Aushalten viel.
    Egal wo ich bin, ich denke kurz vor dem Einschlafen, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und nicht einsam bin.
    Die Kraft und das Glück dass ich bekommen habe, möchte ich teilen.
    Mein Name und meine Email teile ich auch.
    Gott beschütze euch und dich

  2. Liebe Christine, danke für das Teilen deiner Gedanken!Zusammen zu stehen und zusammen zu halten, ist ein großes Glück!

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