Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg der Tänzerin zur Herzöffnerin und leidenschaftlichen Mentorin für Frauen

Das bin ich heute. Mein richtiger Name ist:
Eleonora Juliana Natascha Curcio

Was wir heute sind, ist die Summe der Erfahrungen, die wir im Leben gemacht haben. Die Ausbildungen,
Begegnungen, Prägungen, Freundschaften und Herzensangelegenheiten. Und natürlich unsere Herkunft!
Jeder hat seine Geschichte und beim Betrachten der meinigen, sehe ich eine mutige und neugierige Frau,
die begeisterungsfähig und extrem ehrgeizig ist und die es schafft das zu werden, wovon sie heimlich träumt.
Die Suche nach Frieden und einem glücklichen und erfüllten Leben hat mich schon immer beschäftigt
und so wurde auch die Abenteurerin in mir erweckt, deren Sehnsucht nach anderen Kulturen und fernen Ländern,
einen wichtigen Teil in meinem Leben einnimmt. Und sind es nicht auch die “Zufälle” im Leben, die die Spur offenbaren,
die tief in uns schon angelegt ist?

  1. 1971: Beginn in der John-Cranko-Ballett-Schule in Stuttgart.
    Im Alter von 7 Jahren hat mich meine Mutter, die in jungen Jahren einst selbst Ballerina war, in diese berühmte
    Ballettschule geschickt. Ich war Feuer und Flamme, vom ersten Moment an, wo ich den Tanzsaal betrat.
    Und wie es der Zufall will, hatten meine Eltern genau um die Ecke der Ballettschule ihr Import-Export-Geschäft
    mit viel Platz in den oberen Verkaufsräumen. So verbrachte ich dort viele Nachmittage mit mir selbst, übte Schritte
    und Pirouetten vor dem Spiegel und erfand Tänze und Geschichten. Von da an begleitet mich das Tanzen in allen möglichen
    Arten mein ganzes Leben.
Im Kindesalter: Ballett in der John-Cranko-Ballettschule
Als Kind an der John-Cranko-Ballett-Schule
  1. 1972: Heimat bedeutet pendeln zwischen Deutschland und Sizilien.
    Meine Mutter ist Preußin mit lettischen Wurzeln und heiratete einen Sizilianer, meinen Vater. Er kam als Gastarbeiter mit 50 DM
    in der Tasche Ende der 50er Jahre nach Deutschland. Sie erfüllten sich den Traum eines Hotels in der Heimatstadt
    meines Vaters und pendelten von da an zwischen Deutschland und Sizilien hin und her.
    Mein Bruder und ich wuchsen wohlbehütet mit der Schwester meiner Mutter auf, die für uns sorgte, während meine
    Eltern arbeiteten.

Mein Vater, meine Oma, meine Mutter
(frisch in Sizilien), und die Nichte meines Vaters.
Das Vermischen der Kulturen
liegt irgendwie in unseren Genen.
  1. 1982: Sport- und Gymnastiklehrer-Ausbildung und mein heimlicher Lebensplan.
    Mit 18 Jahren hatte ich dien festen Willen, Tänzerin in New York zu werden. Ich wollte unbedingt in diese Stadt,
    weil ich dort modernen und zeitgenössischen Tanz an den besten Schulen lernen konnte.
    Als Ballerina war mein Körperbau nicht geeignet gewesen. Gott sei Dank! Denn in Amerika lernte ich alles, was ich als kreative Tänzerin
    lernen wollte. Wegen des “Ausbildungsscheins” ging ich also tagsüber in die Sportlehrer-Ausbildung, und trainierte abends
    an einer Tanzschule in Stuttgart für meinen Traum. Einen Traum, den ich heimlich träumte, und ihn mit niemandem teilte.
    Ich glaube deswegen, weil ich nicht wollte, dass ihn mir jemand wegnimmt, ausredet, oder sonst was dazu zu sagen hat.
  2. 1985: Schauspielerin oder Tänzerin? Ja was nun?
    Weiteres Studium: Schauspielschule.
    Mein Schauspiellehrer sagte eines Tages zu mir, dass ich mich jetzt entscheiden müsste, was ich werden möchte:
    Schauspielerin oder Tänzerin? Mit dem Korken im Mund, für Sprechübungen, pendelte ich mit dem Auto von einer
    Leidenschaft zur anderen hin und her. Ich entschied mich dann fürs Tanzen.
    Innerlich sagte ich mir, ok, schauspielern kannst du auch noch mit 40… Was ich dann auch später tat!
New York: 3 Jahre Ausbildung zur zeitgenössischen Tänzerin und mein erstes Engagement als Tänzerin.
  1. 1987: New York. Endlich! Tanzausbildung und Tanz-Stilvielfalt ohne Ende!
    Als kleines Mädchen habe ich schon immer auf der Tanzfläche zu “New York, New York” getanzt und zigmal die
    Westside-Story angeschaut! So war es klar, dass ich bei Alvin Ailey American Dance Center und Martha Graham Danceschhool
    meine Tanzausbildung abschließen wollte. Und überhaupt! In New York zu der damaligen Zeit konnte man
    bei den tollsten Lehrer an jeder Ecke lernen. Ich war 3 Jahre im Enthusiasmus und Lern-Fieber!
  2. 1989: Erstes Engagement in New York als Tänzerin.
    Mein erstes Engagement als Tänzerin erhielt ich bei Nai Ni Chen, einer chinesisch-modernen Tanzkompanie in New York.
    Ihr Bewegungsstil Stil hat mich bis heute sehr geprägt. Von ihr habe ich gelernt, wie man anstatt Kraft, Energie benutzt,
    choreografiert und vor allem einiges über asiatische Bewegungskunst.
    Das führte mich später zum Tai Chi und weiteren asiatischen Kampfkünste wie Aikido und TAO Yoga.
    Das Arbeiten mit Energie fasziniert mich bis heute!
Nai Ni Chen ist meine größte Inspiration für Bewegung und Choreografie.
Nai Ni Chen treffe ich 2017 noch einmal in New York.
Sie ist leider 2021 verstorben. Sie hatte den größten Einfluss in Tanz- und Körperarbeit in meinem Leben.
  1. 1993: Sinai: Erste Begegnung mit der Wüste
    Meine erste Wüstenreise führt mich in den Sinai. Dort bin ich unterwegs mit einem Freund aus Deutschland,
    zwei Beduinen, drei Kamelen und einer Ziege, die später geschlachtet wird, um uns all die Tage zu nähren.
    12 Tage durch die Wüste von Ort zu Ort, und schlafen unter freiem Himmel. Authentisches Reisen und Abenteuer pur!
    Von da an beginnen für mich unzählige Wüstenreisen.
Kamel und schwangere Frau im Sinai
In der Wüste im Sinai bin ich bis zur Geburt meines Kindes viel
unterwegs. Hier bin ich im 5. Monat schwanger.
Das Schaukeln tut mir gut und mein Kamelführer kümmert sich liebevoll um mich.
  1. 1993: 6 Monate Indien: Vipassana, OSHO und Yoga
    Meine spirituelle Reise beginnt: Ein buddhistisches Kloster in Südthailand, 10 Tage Schweigen und meditieren.
    Yoga lernen in Indien, in Rischikesch, wo ich ein paar Monate für mich das erste Mal in einem großen Haus in den Bergen ganz alleine lebe.
    Zufall? Ein Buch von Osho fällt mir in die Hände und nur ein paar Tage später sitze ich im Zug nach Poona zu Osho´s Ashram.
    Drei Monate verbringe ich intensiv mit Meditationen, Persönlichkeitsentwicklung und dem Loslassen von
    tief sitzenden Konditionierungen.
Eine junge Frau sitzt in der Meditationshaltung und ist mit sich im Frieden.
Nach 6 Monaten auf spirituelle Reisen in Indien, kehre ich im vollkommenen Frieden zurück nach Deutschland
  1. 1994: Lehrerin für Körperarbeit an der Schauspielschule
    An der Schauspielschule unterrichte ich fortan fast 20 Jahre lang. Neben Tanz, Tai-Chi und Yoga, fließen meine Erfahrungen
    in Bewusstseins- und Körperarbeit mit ein. Ich liebe es, mein Schüler aufblühen zu sehen. Für sie bin ich auch Mentorin.
  2. 1995: Gründung meines eigenen Theaters in Neckartailfingen.
    Die Theatergalerie (bis 2020) und die Geburt meines Sohnes Lorin 1996 prägen meinen Alltag zwischen Bühne,
    Veranstaltungen und Mutterdasein. Wir wohnen und arbeiten im selben Haus. Nach 5 Jahren gemeinsam mit meinem Mann,
    betreibe ich die Theatergalerie ab 2000 alleine, mit einem richtig tollen Team! Und ich lerne viel über Lichttechnik, Werbung, Grafik, etc.
Mutter und Sohn
1998: mein Sohn und ich. Er ist mit mir überall dabei. Auch wenn ich Auftritte habe.
  1. 2000-2011: Kleinkunstpreises, persönliche Umbrüche und neue Aufgaben
    Für meine Choreografie “Hallo” erhalten meine Kollegin und ich den ersten Platz des
    des Kleinkunstpreises von Baden-Württemberg.
    Gleichzeitig läuft meine Scheidung und ich werde Veranstalterin von Festen, organisiere Konzerte und fördere
    Nachwuchs-Künstler. Mit einem Kreuzbandriss Jahre später habe ich eine längere Pause von der Bühne und
    beginne kulinarische Kulturveranstaltungen zu bieten, mit themenbezogener Küche und passendem Stück.
    Meine Küche ist gefragt und ich liebe es im Schwabenland sizilianische Gastfreundschaft zu bieten.
Köchin Nora in der Theatergalerie-Küche
Ich koche für Hochzeiten und Konzerte: italienisch, arabisch, vegetarisch und manchmal auch schwäbisch.
  1. 2012: Begegnung mit Marokko
    Eine neue Herzens-Geschichte beginnt. Hier in der Sahara treffe ich auf meine Seelenheimat und erlebe Schönes,
    wie Schmerzvolles. Was ich dabei über mich lerne, wird später mitunter auch Thema meines Mentoring für Frauen.
    Meine Vision ist: Einen festen Platz in der Wüste zu haben. Und so beginne ich Reisen und Retreats für Frauen
    in die Sahara anzubieten. Ich liebe dieses Land aus tiefstem Herzen und freue mich Menschen durch ihre
    persönliche Transformation-Reise durch die Wüste zu begleiten.
Im Wüstencamp in der Sahara steht eine glückliche Frau.
2012 ist meine erste Reise nach Marokko und es ist ein Ankommen in meine Seelen-Heimat. Laut meinen Forschungen von rückführenden Leben habe ich hier schon ziemlich oft gelebt. Und genauso fühlt es sich an.
  1. 2015: Heilung und Ausbildung zur ayurvedischen Bodyworkerin.
    Indien: Wieder bei Osho! Hier mache ich eine sehr tiefgreifende Therapie mit und heile meine Depression und mein Herz.
    Dann die Begegnung mit Shikha, einem strengen und liebevollem Meister, der mich während dieser harten Zeit
    massiert und meinen “Kopf wäscht”. Ich beginne bei ihm eine Ausbildung zur ayurvedischen Körperarbeiterin.
    Durch Wunden entstehen Wunder und mit meinen Berührungen öffne ich fortan Herzen, entferne Blockaden und es passieren Wunder…!
Ausbildungsraum in Indien für ayurvedisches Bodywork.
In einem kleinen Raum erlerne ich die große Kunst des ayurvedischen Bodyworks kennen.
  1. WAS bin ich heute?
    Heute würde ich mich bezeichnen als Vermittlerin von Kulturen, Körperweisheiten, Bewusstsein und Lebensfreude.
    Als leidenschaftliche Energiegeberin und Körperarbeiterin, Wüstenbegleiterin, Herzöffnerin,
    Tänzerin und Reisende, liebe ich es, Menschen zu inspirieren und ihnen Mut zu machen,
    ihr Leben selbstbestimmt und authentisch zu leben.
  2. 2022: Hingabe an das Leben und Loslassen
    Mal sehen, wo der Fluss des Lebens mich weiterführen wird.
    Die letzten beiden Jahre habe ich hauptsächlich auf Sizilien gelebt und gewirkt.
    In den vielen Kontakten mit Frauen sehe ich mich zunehmend in der Rolle der
    Mentorin für persönliche Weiterentwicklung für Frauen in der Lebensmitte. 
    Frauen, die wieder mit sich in Berührung kommen möchten und das Leben genussvoll in seiner vollen Kraft
    erleben möchten, sind bei mir genau richtig. Hier ein Artikel über meine Arbeit mit Frauen.

Eine Frau steht im Saharawind und lacht. Ihr Herz ist erfüllt.
Die Wüste ist mein persönlicher Kraftort, wo ich mich am besten wahrnehmen kann und meine Nomadenseele zu Hause ist.

6 Kommentare

  1. Was für ein reiches Leben – reich an Erfahrungen, Begegnungen … sei dankbar und weiterhin so mutig und beherzt! Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

  2. Wunderschön 😍

  3. Auch wenn du nur mit Frauen zu tun haben willst. Ich bewundere deinen Mut eine so lange spirituelle Reise zu beginnen und deinen Lebensweg zu gehen.

  4. Wunderschön geschrieben 😍

  5. Sehr sehr schön, liebe Nora! Danke für deine Offenheit! Es hat mich sehr gefreut, so viel von dir zu erfahren.
    Ich sehe uns noch plaudernd auf Sizilien im vergangenen November. Vielleicht treffen wir uns dieses Jahr dort wieder. Alles Liebe für dich! Julia

  6. Ich wünsche dir alles alles Gute für eine glückliche, erfüllte, lebensfrohe und bunte Gegenwart und Zukunft!
    Nina

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